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Sie befinden sich:  Winterthur > Forstbetrieb > Wildpark Bruderhaus > Übersicht Mittwoch, 19. Juni 2013
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Willkommen im Wildpark Bruderhaus

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Der Wildpark Bruderhaus des Forstbetriebes der Stadt Winterthur ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für Winterthur. Er ist Ort der Begegnung von Mensch und Natur.
Der Wildpark Bruderhaus ist das ganze Jahr über geöffnet. Der Eintritt ist frei. Das Mitführen von Hunden an der Leine ist gestattet.

Erreichbarkeit Interner Link 


Veranstaltungen
Von März bis Oktober präsentieren sich verschiedene Organisationen mit interessanten Themen im Wildpark (Veranstaltungshinweise Interner Link ).

Restaurant
Das mitten im Park gelegene Restaurant Bruderhaus Externer Link bietet marktfrische, saisonale Küche, einen grossen Garten sowie Räume für Feiern und Firmenanlässe.

Ihre Ansprechpartner

Bild Seit 1946 wird der Wildpark Bruderhaus durch den Forstbetrieb der Stadt Winterthur unterhalten.
Wildparkleiter Walter Jucker mit seinem Mitarbeiter Hansruedi Streich kümmern sich sieben Tage in der Woche um das Wohl der Tiere und den Zustand der Anlagen.
Haben Sie fragen zum Park Online Formular ? Walter Jucker und Hansruedi Streich geben gerne Auskunft. Zögern Sie nicht, sie bei Ihrem nächsten Besuch anzusprechen.

Hinweis: Der Wildpark Bruderhaus ist kein Ausbildungsbetrieb. Aufgrund dessen stehen auch keine Ausbildungsplätze oder Schnupperstellen zur Verfügung.



Chronik

Das mitten im Eschenbergwald gelegene „Bruderhaus“ hat sich aus einer Einsiedelei heraus entwickelt, deren Anfänge nicht genau bekannt sind.




1395Erste urkundliche Erwähnung. Der Schultheiss und der Rat der Stadt Winterthur bestätigen dem Brüdern ihre alten Gewohnheiten und die freie Wahl ihres Altvaters.
1424Errichtung einer Kapelle, die 1786 abgebrochen wurde.
1464Erteilung der Bewilligung zur Aufbewahrung der Altarsakramente durch den Bischof von Konstanz. Die Brüder vom Orden der Franziskaner versahen zu Stadt und Land bei Arm und Reich Krankenpflegedienste.
Im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert machte sich im Bruderhaus eine bedenkliche Entartung bemerkbar. So wurde 1521 gar ein Bruder zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt und verbrannt.
In der Reformation wurde das Bruderhaus aufgelöst und dem letzten Bruder nach dessen Verheiratung als Wohnstätte zugewiesen.
1818 bis 1830Umwandlung des Bruderhauses zum Forsthaus als Wohnstätte des ersten Stadtforstmeisters Andreas Weinmann.
1890Gründung des Wildparks durch den Wildparkverein.
1902Unterhalt und Betrieb gehen an den Verkehrs- und Verschönerungsverein über.
1926Erste Gesamtrenovation der Anlagen.
1945Wegen schlechtem Zustand der Gehege und des Baumbestandes Verkleinerung der Parkfläche und Sanierung der verbleibenden Anlagen.
1946Übernahme des baulichen Unterhaltes durch die Stadtforstverwaltung.
1952Übernahme des Betriebes durch die Stadtforstvewaltung. Der Tierbestand umfasste damals 6 Rothirsche, 9 Damhirsche und 11 Sikahirsche, also insgesamt 3 Arten mit 26 Tieren. Zum Vergleich: der Tierbestand zum Jahreswechsel 2000 / 2001 umfasste 8 Arten mit insgesamt 70 Tieren.
1966 bis 1969Umfassende Renovation aller Anlagen. Errichtung des Waldlehrpfades.
1972Ablehnung eines grosszügigen Erweiterungsprojektes an der Urne.
1975Neubau des Hirschunterstandes als Ersatz für die zwei alten, baufälligen Ställe.
1977Neueinteilung der Gehege, Neubau eines Wildschweinstalles.
1977Einrichtung des Wisentgeheges und Einsetzung eines Wisentpaares aus dem Wildpark Langenberg, finanziert durch den Wildparkverein Bruderhaus.
1981Bau eines Luchsgeheges und Einsetzen eines Luchspaares.
1988Einrichtung des Geologielehrpfades entlang der Wildparkstrasse, gestiftet durch die Naturwissenschaftliche Gesellschaft Winterthur anlässlich ihres 100 jährigen Bestehens.
1990Einsetzung von vier Mufflons ins Damwildgehege, gestiftet vom Jagschutzverein Winterthur und Umgebung.
1991Bau der Wildpferdeanlage zum 100-jährigen Jubiläum. Einsetzung von zwei Wildpferden aus Oberwil und einem Pferd aus Wien-Schönbrunn.
1991Ersatz der Sikahirschgruppe durch drei reinblütige Vietnamsikahirsche als dritte seltene Wildart, mit der der Wildpark Bruderhaus an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt ist.
1997Beteiligung des Wildparks Bruderhaus am Gobi-Takhi-Projekt der International Takhi Group Externer Link zur Wiederansiedlung der Ur-Pferde in Freier Wildbahn in der Wüste Gobi. Die Stute Colette reist ins Tachintal.
1997Bau des Infopavillons mit Unterstützung des Kiwanis-Clubs Winterthur.
1998Einrichtung des Windel-Wander-Weges durch die Junge Wirtschaftskammer Winterthur.
1999Przewalskihengst Ebro geht ins Auswilderungsprojekt im Tachintal.
1999Bau des von der Zürcher Kantonalbank gestifteten Rastplatzes Luchs.
1999Neubau eines modernen, artgerechten Luchsgeheges als Ersatz für die veraltete, viel zu kleine Anlage.
1999Neubeschilderung und Ausbau des Waldlehrpfades. Privatpersonen und Firmen können Baumpatenschaften für sFr. 200.-- übernehmen.
2000Die Przewalskistuten Elmora und Farissa werden dem Auswilderungsprojekt der International Takhi Group zur Verfügung gestellt.
2000Drei Wisente gehen ans Auswilderungsprojekt des WWF Russland ins Gebiet von Bryansk, südlich von Moskau.
2001Am 22.1.2001 Einsetzungsversuch eines jungen Karpatenluchspaares aus dem Kanton Bern zum angestammten Nordluchspaar. Altlüchsin Lulu stirbt am 21.5.2001. Altluchs Luv tötet das junge Luchsweibchen.
2002Gründung des Wildparkvereins Bruderhaus Interner Link .
2002Grosstransport von 14 Przewalskipferden ins Auswilderungsprojekt im Tachintal. Mit dabei die Stuten Gitane, Haya und Halizia aus dem Bruderhaus.
2002Transport von drei Wisenten ins WWF Auswilderungsprojekt in der Prioksko-Terrasny Nature Reserve bei Serpukhov südlich von Moskau. Der junge Bulle Wuthan überlebt den Transport leider nicht. Kurz vor dem Ziel stirbt er an einer akuten Bauchfellentzündung.
2004Am 28. März 2004 wird der Vogellehrpfad als Gemeinschaftsprojekt mit dem Natur- und Vogelschutzverein Seen, unterstützt durch die Zürcher Kantonalbank, eröffnet.
2004Die Przewalskistuten Jalu-H und Janela werden dem Auswilderungsprojekt der International Takhi Group zur Verfügung gestellt.
2004Die Przewalskistuten Ieda und Kadea werden zur Gründung einer neuen Zuchtgruppe in den Highland Wildlife Park in Schottland transportiert.
2005Der Zürcher Tierschutz wird Partner des Wildparks Bruderhaus und ermöglicht damit die Umsetzung der Vorhaben zur Verbesserung der Tierhaltung im Park.
2006Der dreijährige Przewalskihengst Kimo wird als Leithengst im Tierpark Oberwald, einer zum Zoo Karlsruhe gehörenden Anlage, eine eigene Herde und Familie gründen.
2006Die zweijährigen Przewalskipferde Lucky und Luke verbringen die nächsten Jahre in einem vom Zoo Köln geführten Reservat für Przewalskihengste, bis ihr endgültiger Bestimmungsort bekannt ist.
2006Der eineinhalbjährige Wisenbulle Ingolf aus dem Alpenzoo Innsbruck übernimmt in der Winterthurer Wisentherde die Rolle des Leitbullen.
2007Der im Jahr 2004 im Wildpark Bruderhaus geborene Przewalskihengst Momo findet im Elfenberg Wild- und Erlebnispark in Mautern, Steiermark, ein neues Zuhause als Leithengst.
2008Zwei Wölfe ziehen in die neu erstellte Wolfsanlage ein.



© Copyright Stadt Winterthur 2013 | Disclaimer/Impressum Seite gesendet: 19.06.2013 - 22:42:56

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